Freitag Abend, die Zeit um feiern zu gehen, Freunde zu treffen oder einfach mal was unternehmen. Richtig? Falsch. Ich sitze auf der Couch und starre die Decke an, ich war ziemlich müde und wollte nix unternehmen. In letzter Zeit geht es mir oft so, die Arbeit ist schon was tolles, macht einen auch oft kraftlos.
Auf einmal vibrierte mein Handy. Ein Anruf von Vanessa
"Bruder, was machst du?" So war sie, ich hätte mir die Begrüßung auch nicht anders vorgestellt.
"Nichts, ich bin k.o., glaub mir." Gab ich gähnend zu.
"Lass uns mal morgen zu Basti fahren, heitert dich bestimmt auf, du warst die ganze Woche schon so, ich merke sowas schnell. Also ist die Idee gut oder gut?" Sie wusste wie sehr ich Sebastian Wurth mochte, keine Frage. Damit heiterte sie mich echt auf.
"Alles klar, klingt gut. Dann treffen wir uns morgen an unserem Standplatz." Versicherte ich ihr und nach einer Zeit legten wir auf .
Gut, dann hab ich morgen wenigstens was vor, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht ganz so begeistert war.
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Der nächste Morgen, ich war wie immer müde, hatte eine schlechte Nacht hinter mir. Schnell machte ich mich fertig und verließ das Haus.
An dem abgesprochenen Ort wartete Vanessa schon auf mich. Sie war genauso kaputt wie ich.
Wir hatten noch eine lange Reise vor uns. Nach ungefähr 2 Stunden Fahrt mit Bus und Bahn, kamen wir in Wipperfürth an. Was für ein Wunder.
Nachdem wir die ganzen Berge hochgestiegen sind, waren wir fertig mit den Nerven und auch mit der Welt.
Vor seiner Tür machte ich mich auf seinen Stufen gemütlich und aß Schokolade. Nervennahrung musste sein.
Meine Freundin lehnte sich nur an die Wand und betrachtete seine Fenster.
"Die haben wohl auch schon lange nicht mehr geputzt ode..."
Sie wurde mitten im Satz unterbrochen, als die Tür plötzlich aufgerissen wurde "Eyyy, was klingelt ihr sturm, So früh am Morgen???" Sebastian schaute uns mit halb geöffneten Augen an und verkniff sich grade noch so ein Gähnen.
Vanessa fiel jetzt erst auf, das sie mit dem Rücken an der Klingel gelehnt war.
"Upsi, egal, komm raus." Sie lächelte ihn an und er schüttelte den Kopf.
"Upsi, egal, komm raus." Sie lächelte ihn an und er schüttelte den Kopf.
"Nö, kalt hier!" Er zitterte gespielt und winkte ab.
"Dein Auto wird abgeschleppt..du musst raus." Sagte ich ruhig, als wäre so etwas völlig normal.
"Jajajaja, Laberkopf. Tschö, ich komm später." Grinste er und verschwand hinter der Haustür.
Hätte er bloß auf mich gehört.....
Nicht schlecht für den Anfang <3
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