Sonntag, 27. Januar 2013

24. Ich komme nicht zurück!

Bastis Sicht:

Diese Kopfschmerzen, ich wachte immer mit denselben Kopfschmerzen auf. Als ich dran denken musste, dass ich ja nicht ich selbst war, vergrub ich mein Gesicht im Kissen.

"Basti, es ist schon halb sechs. Würdest du bitte aufstehen!" sagte meine Mutter genervt.

Ja ja ja. Immer wieder wurde ich am frühen Morgen gestört. Okay, wir hatten bereits Abend...

Lustlos latschte ich runter in die Küche, ich sah bestimmt aus wie der letzte Penner. Aber okay, ich war ja nur zu Hause.

"Das gibt es doch nicht, schon wieder saß einer 22 Jahre unschuldig im Knast. Wo bleibt die Gerechtigkeit?" Mein Vater saß da mit der Zeitung in der Hand und schüttelte fassungslos den Kopf.

Meine Mutter trocknete das Geschirr ab und sah mich lächelnd an. "Willst du was essen?" Fragte sie mich.

Moment !!!!!! Ich war Zuhause. Ich war wieder ich und bemerkte es jetzt erst.

Spätchecker halt.

"Nein. Danke, Mama." Ich stand auf und umarmte sie.

Wie froh ich doch war wieder ich zu sein. Das war so toll.

Meine Eltern sahen mich verwirrt an, als ich zu meinem Bruder rannte der im Wohnzimmer saß.

"Hallooooooooo!!!!!!! Wie geht es dir? Oh, es ist schön dich wieder zu sehen, besuch uns mal öfter." Ich hätte nie gedacht, dass ich ihn mal so sehr vermissen würde.

"Alter. Was willst du jetzt wieder von mir? Geld?" Fragte er mich.

"Eigentlich nicht....aber....kannst du mir was leihen?" Ein Versuch war es wert. Er gab mir auch einen Korb, aber das war mir egal.

Bevor ich zu meinen Freunden ging, ging ich erst duschen, zog mich an und setzte mich in Bewegung.

Ohne was zu sagen verließ ich das Haus und freute mich schon endlich drauf meine Freunde wiederzusehen.

Da ich genau wusste, wo die sich immer um diese Uhrzeit befanden, ging ich an den Platz und wollte sie überraschen.

Es ist immer eine große Überraschung mich zu sehen.

"Buh." Erschreckte ich die, als ich mich an die Drei ranschlich.

"Hi, Bruder." Gut, 1:0 für die, die hatten sich nicht erschrocken. Die hatten mich bestimmt gesehen gehabt.

"Wollen wir heute was trinken gehen? Ich bleibe bestimmt nicht die ganze Zeit hier, ist zu kalt." Beschwerte sich Filipe.

Was trinken wollte ich auch endlich mal wieder. Also dackelte ich Filipe, Fabian und Mike hinterher.

"Sind.. wir gleich da, es ist ....kalt." Ich wunderte mich drüber, das ich diesen Satz ausgesprochen hatte, so am zittern wie ich war.

"Ich würde mal sagen einer geht Alkohol kaufen, wir warten solange hier." Schlug Fabian vor.

Da keiner gehen wollte, musste Fabian gehen. So war es schon immer.

"Hast du eine Zigarette für mich? Kriegst nachher bei mir Zuhause welche." Fragte Filipe Mike.

Mike nickte und gab ihm eine. Ich stand dumm daneben und sah die beiden an.

"Willst du auch?" Fragte Mike mich und bot mir eine an.

Ich wollte erst meinen Kopf schütteln, dann dachte ich an die ganzen coolen Gangster-Kiddies mit dem Motto: YOLO. Das so gut wie: You Only Live Online hieß. Aber ich dachte da eher an: Man lebt nur einmal. Also warum nicht?

"Ach, gib her." Ich nahm eine. Okay, so weit so gut. Und jetzt?

"Wäre gut wenn du die anmachst, ohne Feuer brennt nix." Sehr guter Tipp von Filipe, danke das ich mich dumm fühlen durfte.

Nachdem ich sie mir anmachte und einmal kurz zog, fing ich an zu husten. Das war widerlich. Aber ich wollte kein Weichei sein, also zog ich immer wieder ein paar mal.

"Basti du paffst." Machte mich Mike drauf aufmerksam.

"Ahja." Antwortete ich nur, ich hielt es für richtig.

"Nein, das ist nicht richtig. Du musst auf Lunge rauchen, verstehst du?" Sagte Mike und ich verstand nicht wie er es meinte, sah ihn nur dumm an ujd nickte leicht.

Ich verblieb beim "Paffen" oder wie es auch immer hieß.

"Basti dein Eltern sind hinter dir!" Rief Filipe.

Ich hatte mich so erschrocken, sodass ich alles eingeatmet und mich gleichzeitig erschrocken hatte, bekam dadurch wieder einen Hustenanfall.

"Chill, sorry. Wusste nicht das du so abgehst!" Filipe und Mike lachten sich kaputt, während ich die Zwei wütend musterte.

Es verging eine halbe Ewigkeit, bis Fabian auch endlich antanzte. Wir hatten trotzdem alle Zeit der Welt.

Wir gingen zu Filipe, tranken da ein bisschen viel für meine Verhältnisse und irgendwann ging ich auch nach Hause.

Ich werde nie wieder so viel trinken und rauchen. Mein Kopf war am explodieren, ich war nicht mal mehr sicher ob er überhaupt noch da war.

Irgendwie schaffte ich es den richtigen Bus zu packen und nach Hause zu fahren.

Ich stand bereits vor der Haustür. Also das war der Plan: Ich werde reingehen, schnell nach oben laufen, duschen gehen, Zähne putzen, runter gehen und meine Eltern begrüßen.

Falls sie noch wach waren. Momeeeeeeent Basti, wir hatten bereits halb drei. Meine Eltern waren längst am Pennen.

Ich stand da und grinste vor mich hin. Nie wieder etwas trinken- niemals.

Das waren wahre Selbstgespräche. Besoffene.... Hä? Nein, ich war doch kein Absturz. Also Korrektur: Angetrunkene Menschen lügten nicht.

Nachdem ich 5 mal das Schlüsselloch verfehlte, setzte ich neu auf und schaffte es diesmal. Alle guten Dinge waren also 6 - gut zu wissen.

So gaaaaanz, gaaanz leise sein....

Langsam tastete ich die Wände nach dem Lichtschalter ab.

"Hab's" sagte ich aus Freude über die Entdeckung, doch dabei übersah ich eine Treppe und kullerte runter.

Nein! Genug. 2:45Uhr. Ich blieb liegen.

02:46Uhr. Na gut, ich musste aufstehen. Es war kalt.

Es war ein Kampf wieder aufzustehen, doch ich hatte es geschafft. Ich war in der Wohnung angelangt.

Ich schloss die Tür hinter mir und lehnte mich dran. Diese Entspannung.

"Wo kommst du her?" Die Stimme von meiner Mama war echt überall.

"Mama, wo-wo bist du?" Ich sah mich um.

"Hinter dir, Sebastian!" Ich drehte mich zu ihr um. Sie stand da mit verschränkten Armen und wollte eine Erklärung, für was auch immer.

"Mama, du verschränkst immer deine Arme wenn du sauer bist, sei nicht .... verschränkst...verschränken...Schrank. Hat es einen Zusammenhang? Alles hat einen Sinn." Hi, ich bin Sebastian und mein Leben zog an mir vorbei, in 10,9,8,7,6,....

"Wie viel hast du getrunken?" Fragte sie mich.

"Mama Moment." Unterbrach ich sie, oder so.

Also, in 10,9,8,7,6,5,4,3,2,1...

"Jetzt. Was war die Frage?" Wollte ich es nochmal wissen.

"Geh auf dein Zimmer." Sagte sie möchtegern streng.

"Ja!" Ich ging an ihr vorbei, in den Flur.

"Warte. Was stinkst du so nach Rauch? Rauchst du?"

"Ja!" Erst denken, dann reden! "Neeein!!! Nein, nein. Quatsch nein!! Also nein."

"Sebastian? Sag mir die Wahrheit." Warum konnte sie nicht einfach schlafen gehen, war das so schwer?

"Mamaaa, die rauchen da alle und ich rauche mit...ÄHHH, ich bin dabei, also ich bin da und die rauchen auch da und der Rauch kommt nur auf mich." Ich sollte nicht reden, wenn ich besoffen bin.

"Gib mir die Autoschlüssel, es reicht mir einfach. Das ist die Strafe dafür, das du immer besoffen nach Hause kommst und jetzt noch rauchst!" War das ihr ernst?

"Vergiss es! Du kriegst die nicht!" Doch, denn ich Idiot ließ sie auf dem Schuhschrank liegen und die nahm sie sich einfach.

"Das kannst du nicht bringen!!!!!" Motzte ich sie an.

"Siehst du wohl. Geh auf dein Zimmer. Du hast drei Wochen Hausarrest." Sie konnte mir gar nichts.

"Ich bin 18, Mama!" Ließ ich sie wissen.

"Und ich bin deine Mutter und du wohnst noch bei uns, also können wir über dich bestimmen. Bist du hier weg, kannst du machen was du willst." Klar Ansage.

Das tat ich auch, ich ging auf mein Zimmer, wartete ab bis sie schlafen ging, packte ein paar Sachen in meinen Rucksack, Ladegerät, Schuhe und verließ leise das Haus.

So, die werden jetzt sehen was die davon haben....

Samstag, 19. Januar 2013

23. Der neue Basti ist am Start

Mein Post hatte die Fans verwirrt. Sie dachten nun endgültig Basti hätte sie nicht mehr alle.

Wie wahr. Er war auch nicht mehr ganz dicht. Ich war immer noch er und er ich, ich hoffte es einfach nur, dass er mich nicht genauso blamiert hatte.

Ich war einfach nicht wie er. Dafür brauchte ich mich auch nicht zu verstellen.

Zum Glück würde er heute nach Wipperfürth kommen, so konnten wir hoffentlich alles wieder rückgängig machen.

Mit einer dicken Verspätung, tauchte der Spinner endlich auf.

"Schatz? Mädchenbesuch." Klärte mich meine Mama auf und ich ging runter.

Er hatte es wohl ernst gemeint, er sah katastrophal aus. So wie er angezogen war, so ging ich nicht mal den Müll wegbringen.

"Alles klar, Kollegen?" Begrüßte er seine Familie mit dem berühmten Peace-Zeichen.

"Dein Ernst?" Ich zog ihn am Arm ins Zimmer und warf ihm einen finsteren Blick zu.

"Ich will wieder ich sein!!!!" Zickte er und verschränkte die Arme.

"Hör zu, ich habe auch keinen Bock mehr dein Leben zu leben. Lass uns zu dem Laden hin, wo du diesen Armband her hattest." Erklärte ich ihm und hoffte auf Unterstützung.

"Ich hab Hunger, mach mir ein Sandwich, dann können wir weiter reden." Er legte sich aufs Bett und drehte sich zur Wand.

"Ich mach dir nix zu essen, wir müssen endlich was dagegen tun, Sebastian!" Sagte ich knallhart. Seinen Sandwich konnte er essen, wenn er wieder er selbst war.

"Mein Bett, meine Decke, mein Kopfkissen! Habe euch so sehr vermisst." Er führte Selbstgespräche mit Gegenständen. Sehr unpassend.

"Dann mach ich mir selbst ein Brot. Du Blöde." Er stand auf und sah mich an. "Ich seh scheiße aus, bring mich wieder in Ordnung, während ich mir was zu essen mache." Er verließ das Zimmer.

Grrrrrr, Idiot. Ich ging ins Bad und machte mir irgendwie die Haare, so gut ich konnte.

Als ich unten in der Küche auftauchte, ging da schon das Chaos los. Basti, eher gesagt ich, prügelte sich fast mit Florian wegen der letzten Scheibe Käse. Das durfte nicht wahr sein, er blamierte mich zu Tode.

"Ah, Arsch. Hi. Kannst du diesem Mädchen sagen, sie soll bitte unser Essen in Ruhe lassen." Sprach Florian mich an.

"Arsch? Was geht bei dir? ....Er ist kein Arsch, er ist ein toller Mensch." Basti blamierte mich immer mehr.

"Lass.den.Käse.da.liegen.sonst.flipp.ich.aus" Ich konnte auch anders.

"Ihr seid doch alle krank." Florian verdrehte die Augen und drehte sich zu mir: "Dein Post bei Facebook made my day. Von wegen du willst Ballerina werden." Er lachte.

Basti riss die Augen weit auf und sah mich an.

"Na gut, Kinder. Ich geh zum Kickboxen." Florian packte seine Tasche weiter.

"Ich komme mit. Ich bin auch eine Kickboxerin." Sagte Basti.

"Nein!!! Wir haben was anderes vor heute. Wir gehen zum Ballett." Wieder zog ich Basti am Arm aus der Küche und zwang ihn sich anzuziehen.

Als ich auch fertig war , machten wir uns auf den Weg.

"Der müsste hier irgendwo sein." Sagte er und sah sich um.

Zum Glück fanden wir ihn doch noch. Er stand da und verkaufte weiter sein illegales Zeug.

"So Kollege, dieses Armband hast du mir verkauft und das ist der größte Scheiß!! Ich bin jetzt sie und sie ist ich! Ich will wieder meinen Körper zurück, mach es rückgängig." Brüllte Basti ihn an. Mir war es einfach nur peinlich.

Der Mann lachte und zuckte mit den Schultern: " Das müsst ihr selbst klären. Wenn ihr es schafft euch gegenseitig zu respektieren und es hinbekommt wie der andere zu denken und zu fühlen kriegt ihr es auf die Reihe und seid spätestens morgen wieder normal."

Achso, und wie sollte das gehen? Er hatte leicht reden, er konnte sich nicht in unsere Lage versetzen.

Wir gingen wieder zurück und Basti regte sich immernoch auf.

"Lass es gut sein, benimm dich einfach normal und alles ist gut. Wir schaffen es schon." Versuchte ich ihn zu beruhigen, doch ich redete gegen eine harte Wand.

"Ich raste aus, was soll das denn?......" ich schaltete ab, ich konnte es einfach nicht mehr hören.

Unsere Wege trennten sich dann, nach dieser erfolgslosen Suche nach dem Sinn.

Zuhause legte ich mich ins Bett und dachte über alles nach. Was meinte der Mann denn damit? Ich konnte nicht so sein wie er. Es würde einfach nie klappen.

Ich sah auf mein Handy um die Zeit zu checken. Da hatte ich auch schon eine Nachricht, von einem Kumpel der auch mit Namen eingespeichert war. Fabian.

'Bruuuudeeer Party bei mir um 19:00Uhr, wenn du nicht kommst, bist du ein Weichei. Ha ha haJa sehr unterhaltsam.

Ich schrieb ihm zurück das ich nicht komme und nun wohl ein Weichei war.

Doch es klingelte an der Tür und da alle zu faul waren aufzumachen, ging ich runter.

"Hi Basti." Felix stand vor der Tür und wollte mich zur Party abholen.

Okay, im Pennerstyle konnte ich auch zur Party. Doch irgendwie hatte ich die Sätze von dem Mann im Kopf und überlegte es mir anders. Ich musste mich anpassen.

"Warte einen Moment." Ich bat ihn rein und ging mich umziehen.

Als ich fertig angezogen war, gingen wir zusammen raus. Dort warteten Fans. Felix flüsterte mir zu ich sollte sie abhängen, weil wir es ja eilig hätten.

Doch das konnte ich nicht bringen. Ich würde ihn ändern, es sollte sich auch was ändern.

Die Fans sahen traurig aus und packten wieder ihre Sachen ein.

"Hi." Begrüßte ich sie, "Kommt, für ein Foto und ein Autogramm habe ich noch Zeit." Ich lächelte sie an und sah die Freude in ihren Augen. Das freute mich irgendwie auch.

Nach der ganzen Autoramm- und Fotominute, machte ich mich auf den Weg.

"Dankeschön Basti. War sehr nett von dir." Sie sahen auch sehr zufrieden aus und ich freute mich mit ihnen.

Da spürte ich auch wie das Armband, was sehr fest an meinem Handgelenk hing, etwas lockerer wurde. Anscheinend hatte ich das Richtige getan.

"Können wir?" Fragte Felix, ich nickte darauf nur und wir gingen los.

Zum Glück fand die Party zwei Häuser weiter statt, so mussten wir nicht km weit laufen.

Die Party war bereits im vollen Gange. Die meisten waren schon betrunken und die anderen waren eingeschlafen.

"Da seid ihr ja." Fabian drückte uns ein Glas in die Hand und vorderte uns zum Tanzen auf.

Heute konnte ich mal auf Alkohol verzichten, so stellte ich das Glas ab und ging mit den Jungs tanzen.

Fabian machte mich beim Tanzen auf einen Kumpel aufmerksam, mit dem Basti angeblich Streit hatte und zu stolz dazu war diesen zu beheben.

Dies musste ich wohl wieder aufklären.

So schlich ich mich zu ihm rüber und nahm neben ihm Platz.

Da die Musik nicht allzu laut war, wegen den Nachbarn anscheinend, hatte ich die Gelegenheit mit ihm zu reden.

"Hey, ehm... ich wollte mich entschuldigen. Ich weiß zwar nicht mehr wer schuld war, aber ich finde diesen Streit unnötig. Es muss nicht sein. Wir sind Freunde, warum können wir nicht alles vergessen?"

Er sah mich kurz an und wieder weg. "Basti, du hast mich verletzt. Das ist schwer einfach drüber hinwegzusehen. Wir sind Freunde - ja. Aber du musst mich nicht immer links liegen lassen und so tun als würden wir uns nicht kennen." Sagte er verletzt.

Ich konnte ihn verstehen. Es war nicht richtig von Basti.

"Ich weiß, ich war ein Idiot. Ich hab nicht nachgedacht. Es wird alles nicht mehr vorkommen. Nimm meine Entschuldigung bitte an." Hoffnungsvoll sah ich ihn an und reichte ihm die Hand.

Nach einem kurzen Zögern, nahm er diese an und lächelte zufrieden.

Das wäre nun auch erledigt. So konnte ich den Rest des Abends genießen, mit allen Freunden und hatte meinen Spaß.

Als es spät wurde, ging ich endlich nach Hause, da ich wusste, dass Bastis Mutter sich Sorgen machen würde. Ich hatte so ein Gefühl und so war es auch.
Sie wartete Zuhause auf mich und war immernoch wach.

"Schatz, du bist schon da." Sie umarmte mich und ich lächelte sie an.

"Ich wollte dich nicht warten lassen. Kannst ruhig schlafen gehen, ich will nur noch kurz was essen."

Sie lächelte, umarmte mich nochmal und ging hoch  "Gute Nacht."

"Gute Nacht, Mama." Sagte ich, machte mir noch schnell ein Brot und ging zu Bett.

So hatte ich heute doch einiges geleistet. Ich war ziemlich stolz drauf. Das Armband übrigens war auch schon locker. Es konnte nur gutes bedeuten.

Sonntag, 13. Januar 2013

22. Ich vermisse es wieder ich zu sein

Stasias Sicht:

Montag Morgen. Schule! Mal wieder. Freude. Nein, nein nein. Ich wollte nicht zur Schule, wie auch??

Müde war ich, sehr sogar. Lustlos und ahnungslos stand ich vor Bastis Kleiderschrank und sah mir seine Sachen an. Was sollte ich bloß anziehen? Was zog er denn so gerne an?

Moment .... er hatte mir das alles hier angetan? Also musste ich es ihm auch zurückgeben..

Mit einem Kuschelpulli und einer Jogginghose schlich ich mich runter, machte mir schnell ein Brot und wollte unbemerkt das Haus verlassen.

"Basti. Hast du alles?" Fragte seine Mama und musterte mich von oben bis unten.

"Öh, ja ! Tschüss Mama, bis später." Verabschiedete ich mich von ihr.

Die schien überrascht zu sein, drückte mir jedoch einen Kuss auf die Wange, zwang mich die Jacke zuzumachen, mir eine Mütze anzuziehen und die Schlüssel mitzunehmen.

So, nun begann die Wanderung. Ein Navi war da sehr hilfreich.

29 Minuten zu Fuß laufen. Na toll, hoffentlich würde ich es schaffen.

Wie ein Zombie lief ich durch die Straßen. Es war kalt und düster. Das Wetter passte sich meiner Laune an und ich war am Ende mit meinen Nerven.

'Bitte links abbiegen.' Wies mich die Frauenstimme vom Navi auf den Weg hin.

Die Fußgänger vor mir drehten sich um und sahen mich mit verwirrten Blicken an.

Peinlich, peinlich. Aber zum Glück blamierte ich nur Basti damit und nicht mich selbst.

Nach einer halben Stunde erreichte ich endlich das Gymnasium und stand dumm auf dem Schulhof.

Wie sahen denn seine Freunde aus? Ich konnte doch schlecht in irgendeine Klasse rein.

Oh doch, ich war dumm genug um so etwas zu starten.

Wie ein Idiot lief ich durch die Gänge und sah mir die Klassenräume an.

Von allen Seiten wurde ich von irgendwelchen Schülern angestarrt und begrüßt, ich nickte darauf und lief weiter.

Irgendwann fand ich ein Klassenzimmer mit vielen durchgeknallten Schülern die sich mit Kreide bewarfen und lachten.

Als ich reinkam sahen mich alle an und es wurde still.

Jetzt bloß so sein wie Basti....

"Eh, jo. Hey, Freunde... ehh... bin ich hier richtig in meiner Klasse?"

Sie sahen mich an und fingen an zu kichern.

"Bruder, voll falsch! Deine Klasse ist zwei Räume weiter! Was geht denn bei dir ab?" Informierte mich ein Schüler und brachte mich zur richtigen Klasse.

Da war ich endlich, in meinem Raum. Wie ein Neuling stand ich vorne und sah mir die Klasse an.

"Basti!!!" Drei Jungs kamen auf mich zu und hauten mir auf den Rücken.

Musste das sein? Das war die dämlichste Begrüßung überhaupt, außerdem tat die auch noch weh.

"Hallo. Freunde..." ich gab ihnen die Hand.

"Was machst du da? Schlecht geschlafen?" Sagte einer und schlug meine Hand weg, unfreundlicher Spasti.

"Na dann nicht." Schulterzuckend ging ich an einen freien Platz und zog meine Jacke aus.

"Sportlich heute?" Lachte mein Tischnachbar und zeigte auf meine Jogginghose.

Nee, mal ganz assi, was dagegen?

"Nein, wie immer!" Grinste ich ihn an und sah nach vorne.

Vorne lief eine Diskussion, zwei Typen die sich gegenseitig anmachten. Die sahen auch so aus als wären die kurz davor sich zu schlagen.

"Basti, mach doch was!" Mein Tischnachbar stupste mich an.

"Was soll ich denn machen? Bin ich Streitschlichter oder so?" Ich begebe mich doch nicht in Gefahr.

"Ja bist du!" Sagten ein paar Mitschüler im Chor.

Oh, wie daneben es war. Woher sollte ich es denn auch wissen?

Mutig und selbstbewusst stand ich auf und ging nach vorne zu den Tätern.

"Hallo, könnt ihr mal bitte aufhören? Es nervt." Sagte ich kleinlaut, doch die Bekloppten hörten mich gar nicht.

"HALLO? REICHT DOCH JETZT, ICH HAB SO EINE MIESE LAUNE, WENN IHR GLEICH NICHT AUFHÖRT, DANN HAU ICH EUCH BEIDE WEG, IST DAS KLAR????"

Okay, vielleicht war das zu viel Basti.

Die ganzen Schüler sahen mich schockiert an.

"Danke, lasst es jetzt sein, okay?" Das war mein letzter Satz.

Ich ging zurück an meinen Platz und schaltete mein Hirn an. Veilleicht hatte ich es ein bisschen übertrieben. Aber ....ehrlich...

Nachdem ich diesen stressigen Schultag überlebt hatte, ging ich zurück nach Hause.

"Basti.." der Junge, der mir freundlicherweise in den Rücken geboxt hatte, kam angerannt und hielt mich auf. "Soll ich dich gleich abholen?"

"Wohin?" Fragte ich ihn.

"Wir haben doch heute Fußball? Schon vergessen?" Diesmal war ich der Befragte.

"Ähhhh, ja stimmt. Wie heißt du nochmal?" Ich musste es doch wissen, auch wenn es dumm kam.

"Spinnst du? Was ist los mit dir heute? Ich bin Felix."

"Achso, ja. Ich weiß, war nur Spaß!" Ich boxte ihm auf den Arm. Ja, ich passte mich an.

"Sicher..." er sah mich misstrauisch an. "Ich hol dich einfach gegen halb sechs ab, läuft?"

"Von mir aus." Wir verabschiedeten uns für eine kurze Zeit und ich ging nach Hause.

Zuhause suchte ich erstmal die Sporttasche. Die ich einfach nicht fand.

"Na? Wohin des Weges?" Der Bruder stand im Türrahmen und beobachtete mich.

Ich stand auf und erklärte ihm, das ich mich für's Training fertig machte.

"Achso, ich dachte Weiber aufreißen." Er grinste mir zu und sah mich weiterhin an.

"Nein, ich hab doch eine Freundin." Hatte er auch, mich!

"Die eine von der Party letztens? Hast doch so von der geschwärmt!" Grinste er weiter.

Was? So ein Penner ! Mir reichte es, ich versuchte mich hier anzupassen und er hatte mich bereits betrogen? Okay ich konnte auch anders.

"Ja, ich bin eben ein großes Arschloch! Schon gewusst?" Sagte ich locker.

"Eeeeeehhhhh, okaaay? Du bist krank." Er drehte sich um und ging.

Es klingelte an der Tür.

"Arsch? Felix ist da." Rief Florian und ließ ihn hochkommen.

"Arsch?" Lachte Felix und sah mich an.
Nickend suchte ich weiter nach meiner Sporttasche, fand dieses Ding auch endlich und ging runter, Felix hinterher.

Packte mir noch schnell die Flasche ein und verließ erneut das Haus.

"Fahren wir mit deinem Auto?" Freute er sich wie ein Kleinkind.

"Nö, wir laufen. Ich kann Sport gebrauchen. So fett war ich noch nie."
Ich regte mich immernoch sehr über Sebastian auf !

"Du Spinner." Lachte Felix und lief hinter mir her.

Wir kamen nach ein paar Minuten an und gingen sofort in die Umkleide.

"Hey Brüder." Wieder begrüßten sich alle als hätten die sich Jahre nicht gesehen.

"Hi." Sagte ich leise und zog mich um.

Schweigend verließ ich die Umkleide und ging auf das Feld.

"Hallo Sebastian, heute steht ein Spiel an, lauf dich schon mal warm." Der Trainer gab mir direkt die Anweisungen und setzte sich auf die Bank.

Walking war angesagt, während die anderen liefen, joggte ich vor mich hin und betrachtete die Natur.

Als Letzter kam ich beim Trainer an, die Spieler und er sahen mich genervt an.

"Sebastian, warum so langsam? Ich hoffe es wird sich ändern! So, alle auf ihre Positionen!" Befahl der Trainer.

Ich stellte mich ins Tor, weil es heute mal so sein sollte, da ich ja zu langsam war.

1 Minute Spielzeit, 1 zu 0 für die Gegenspieler.

"Oh, spinnst du Sebastian?" "Mach die Augen auf, Alter !!"

Meine Teamkollegen waren sauer und ich fands einfach zu lustig wie die sich aufregten.

Halbzeit 4-0 ! Wir waren schlecht. Okay, ich war schlecht. Jackpot.

In der Halbzeit wurde ich erstmal richtig zur Sau gemacht vom Trainer.

"Mach die Augen auf und Spiel konzentrierter !!!" War sein Tipp an mich. Jajajajaja. Fresse.

Ich hatte noch 10 Minuten Pause, also holte ich mein Handy raus und postete was auf Facebook, für die Fans.

'Hi ihr Fans. Ich hab grad Fußball, ich verkack voll. Ich denk aucb das Facebook mein Tagebuch ist. Also schreib ich hier alles runter. Lalala, ich mag Fußball nicht, ich werde eine Ballerina ! ♥♥♥♥♥♥♥ :-*'

Basti? Fang schon mal an zu bereuen...

Sonntag, 6. Januar 2013

21. Vertauschte Rollen - Das kann nur ein Alptraum sein !

Jeden Tag quälte ich mich mit diesem Armband rum. Konnte es nicht einfach abgehen? Ich müsste morgen zum Verkäufer, ohne wenn und aber. Es musste endlich passieren.

Auch an diesem Abend hatte ich nur Stress mit diesem Ding. Es war unerträglich.

Menschen machten Fehler, ich auch, wie man sah.

Müde und erschöpft ging ich in mein Zimmer, legte mich ins Bett und dachte über meine zu schnell vergangenen Ferien nach, was hatte ich gemacht ? Gechillt ! Super, Basti. Große Klasse.

Heute war Samstag, der vorletzte Ferientag. Warum musste alles so schnell zuende gehen? Ich hatte so eine gute Beziehung zu meinen Ferien und zu meinem Bett. Es war alles wundervoll.

Aber nun gut, irgendwie würde ich es auch schon schaffen. Aber erstmal schlafen.

Doch...es ging irgendwie nicht. Das Armband hatte mich wieder in den Wahnsinn getrieben, es hatte die ganze Nacht über gezogen und gedrückt und sonst alles.

Jedoch machte ich fest meine Augen zu und versuchte einzuschlafen.....






Stasias Sicht:

Okay, dieses Armband musste ab. Egal wie. Ich sollte mich morgen mal mit Basti treffen und darüber reden. Warum kaufte er sowas, wenn er nicht wusste was es darstellen sollte. Nachher war es noch verflucht und ich trug es am Handgelenk.

Ich wusste nicht was bei ihm genau abging, aber bei mir drückte es ununterbrochen, es war langsam einfach nicht mehr lustig.

In der Nacht konnte ich auch kaum schlafen, da ich wegen dem Schmuckstück kein Augen zukriegen konnte.

Früh am Morgen gelang es mir doch noch einzuschlafen.





"Basti, du Spinner. Wach langsam auf, wir haben 11 Uhr Morgens." rief irgendjemand durch das Haus.

Moment? Was? Wer war denn bitte bei uns zuhause?

Nachdem ich meine Augen geöffnet hatte, musste ich panisch feststellen, dass ich mich bei Basti befand.

Und wo war er ? Und warum war ich hier ? War ich so voll, ich hatte doch garnichts getrunken.

Grübelnd begab ich mich ins Bad. Da ich leider nicht in meinem eigenen Haus war, musste ich wohl sein Bad benutzen.

Ohje, ich sah bestimmt furchtbar aus. Langsam drehte ich mich zum Spiegel und ...



"AHHHHHHHHHHHHHHH!"

Gut! Egal wie laut ich war, ich hatte den Schock meines Lebens. Anstatt mich selbst im Spiegel zu sehen, sah ich...


"Basti, ist alles okay bei dir?" Seine Mama oder ... jetzt meine stand im Türrahmen und musterte mich besorgt.

Ich starrte sie nur geschockt an und versuchte langsam zu nicken.

"M-mir ... mir geht's gut... da, da, da war nur ein ... ein Tier..." stotterte ich.

"Jage mir nie wieder so eine Angst ein." Sie schüttelte den Kopf und ging zufrieden wieder zurück.

Was war passiert? Warum war ich in seinem Körper und wie lange würde es dauern? Ich konnte doch nicht singen, ich konnte auch nicht Autofahren oder für ihn zur Schule gehen.

Und er...... Er konnte auch nicht für mich arbeiten gehen. Naja, ich hatte zum Glück eine Woche Urlaub.

Wir hatten also eine Woche Zeit alles rückgängig zu machen.

Als ich immernoch fassungslos in sein Zimmer latschte, klingelte sein Handy, es war ich, also er...


"Ja?" Meldete ich mich..

"WAS IST MIT MIR PASSIERT, WARUM BIN ICH NICHT ICH UND NICHT IN MEINEM ZIMMER???!" Brüllte er. Als ob ich was dafür konnte.

"Denkst du mir geht es besser? Glaub mir, es ist nicht leicht du zu sein, erklär mir bitte wie ich duschen gehen soll?" Antwortete ich nur darauf.
"Hör zu, es muss an den Armbändern liegen! Wir müssen es irgendwie in der nächsten Woche schaffen, sei froh das ich mir Urlaub genommen habe, so musst du nicht für mich arbeiten gehen."

"Cool, ausschlafen. Okay, ich lass mir was einfallen. Benimm dich, ich bin ein toller Junge und will es auch bleiben. Und noch was! Mein Auto ist mein Baby, lass deine Finger davon, du fährst mit der Bahn oder mit dem Bus. Hau rein." Und er legte auf.

Klasse. Schön das er mir auch gleich den Weg zu seiner Schule beschrieben hatte.

Erneut klingelte mein Handy. 'Bro ruft an' Achso. Ja, schön, wusste aber nicht wer gemeint war.

"Ehh jaa?" Ich klang richtig unsicher, top.

"Bruuuuuuuder. Lass uns treffen, ich hab heute was fettes vor." Okay, die Stimme konnte ich keinem den ich kannte zuordnen.

"Eh, von mir aus......Bruder." ich musste mich doch wohl anpassen.

"Alles okay? Du klingst irgendwie verpeilt?" Er lachte und ich tat so als sei es auch lustig.

"Okay, 15:00 Uhr bei mir. Und sei bitte pünktlich."

"Moment ich..." er legte auf.

Nein! Woher sollte ich denn wissen wer das jetzt war und wo er wohnte?

Stress pur und das am frühen Morgen.


"Basti? Fährst du mich nach Hause? Ich bin gestern mit Mamas Auto hergekommen. Muss wieder zurück, also komm." Wie sollte ich denn Florian nach Hause fahren?

"Ehhh nimm den Bus! Der kommt auch gleich, glaub ich" da ich Bastis Auto nicht fahren durfte und konnte, musste ich Florian wohl vom Busfahren überzeugen.

"Boah, wie faul du bist. Dann leih mir dein Auto, okay?" Er verdrehte die Augen, nachdem ich ihm zugesagt hatte und ging weg.

Die Zeit verging schneller als ich dachte und wieder störte mich einer. Der Bro mal wieder, wer auch sonst?

"Alter? Hallo? Wir haben halb vier, wo bleibst du ?" Fragte er mich sauer.

"Kann ich dich mal was fragen?"ich musste es doch einfach wissen.

"Hau raus." Kam von ihm nur.

"Ähhhh...Wer bist du?" Fragte ich vorsichtig nach, es war mir so peinlich.

"War es grad dein Ernst, Sebastian?" War das hier eine Fragerunde?

"Nein, ich wollte es nur nochmal wissen, weißt du ....es ist ein Spiel ich...ich wollte es eben wissen, so ein Spiel, halt ..komm spiel mit, sag wer du bist und ich sag dir dann wer ich bin. Kennst du denn das Spiel nicht?" Nötig und sinnlos. Ich war sehr ideenreich.

Der Tag war der reinste Horror. Ich hatte nur gehofft das Basti nichts anstellte.








Bastis Sicht:

Irgendwie hatte ich es geshafft mich mit ihren Freundinnen zu verabreden. Musste mir erst den Weg beschreiben lassen, da ich nicht wusste wohin.

Da ich nicht wusste wie sie aussahen, lief ich erstmal an ihnen vorbei.

"Hallo? Hier sind wir. Bist du am träumen?" Lachten die hinter mir, ich drehte mich um und setzte ein Lächeln auf

"Hallo, ...Freunde!" Sie sahen mich an als wär ich ein hässlicher kleiner Alien.

"Na los, schlag vor, was wolltest du heute machen?" Sie sahen mich an und erwarteten eine Antwort.

"Oh...mir egal. Wir könnten ein Bier trinken gehen." Verdammt, dumm und dämlich war ich.

"Bier trinken?" Sie sahen nur verwirrt hin und schlugen shoppen vor.

"Oh, nö." Erneut hatte ich alle Blicke auf mir kleben. "....Äh, ich hab ..mein Handy zuhause vergessen. Lasst uns gehen, worauf wartet ihr ."

Erst gingen die in ein Supermarkt und kauften sich Schokolade und Chips, an einem Zeitungsstand blieben sie stehen und sahen sich ein paar an.

"Oh Gott, den gibt's auch noch?" Eine von denen hatte eine Zeitung in der Hand und zeigte auf mich.

"Sebastian Wurth ! Allein der Name ist zum wegschmeißen." Lachte die Andere.

Okay, ich war mehr als sauer, ich könnte ausrasten.

"Ich mag ihn, er kann gut singen." Verteidigte ich mich selbst.

Alle fingen an laut zu lachen. "Der war gut!"

Spinnerinen !!! Ich wollte einfach nur wieder ich selbst sein.

Dienstag, 1. Januar 2013

21. Du nennst dich Fan. Ich nenn' dich Stalker

Nach einem wunderschönen Ende des Jahres 2012, begann der Morgen danach mit dicken Kopfschmerzen und Übelkeit. Hatte ich etwa doch zu viel getrunken?

Meine Eltern saßen in der Küche und waren in ihrem Element. Mein Vater las seine Zeitung und meine Mutter räumte die Küche auf. Dabei unterhielten sie sich nicht mal.

"Morgen" murmelte ich vor mich hin, mich schien keiner gehört zu haben.

So schleppte ich mich zum Tisch, setzte mich hin und legte meinen Kopf auf die Tischplatte. Er fühlte sich so schwer an. Ich war immernoch müde und draußen gab es tatsächlich noch dumme Kinder, die immernoch mit den Böllern rumspielten!!!!

"Guten Morgen, Sohn. Wie war die Feier? Siehst topfit aus." Mein Vater war ein sehr ironischer Mensch.

"Mhm" war meine Antwort auf seine tausend Fragen.

"Nette Antwort!" Er widmete sich wieder der Zeitung und ließ mich zum Glück in Ruhe.

"Pfannkuchen oder Brötchen? Was willst du essen, Basti?" Mama sah mich an und ich sah mir den Teller mit den Pfannkuchen an, obwohl ich die nicht wollte.

"Ähh... ne, will nix." In Zeitlupe stand ich von meinem Stuhl auf und ging Richtung Wohnzimmer. Die Couch stand so perfekt da, einfach zum draufwerfen.

"Hase? Bringst du bitte den Müll raus?" Fragte meine Mama lieb, während sie vor der Tür stand und den Müllsack hielt.

Oh man, warum ich ? Ich zog mir noch schnell eine Jacke drüber, als ich im Flur war, nahm den Müll und schlenderte runter.

Als ich den weggebracht hatte, ging ich wieder zurück, ich wollte nur eins : Fifa ! Und schlafen !

Doch daraus wurde nix, denn es wartete ein Fan auf mich draußen. Kein Problem, die eine Person konnte ich doch nicht so lange draußen warten lassen.

"Hey, frohes neues Jahr, Basti" begrüßte sie mich nett.

Ich musste kurz lächeln, wünschte ihr dasselbe und umarmte sie kurz.

Kurz war gut, sie wollte mich garnicht erst loslassen.

"Und was hast du heute so vor?" Ich versuchte nett und glücklich auszusehen, obwohl ich jetzt am liebsten einschlafen würde.

"Nichts besonderes und du? Ich wollte dich heute unbedingt sehen." Sie kicherte. Ihr Kichern war schon schräg.

"Auch nicht viel. Ähm, machen wir dann ein Foto?" Fragte ich sie.

"Ich will gleich fünf." Okay, eine Menge was sie da wollte.

"Okaaay." Ich musste kurz lachen, dann stellte ich mich neben sie und sie machte mit ihrem Handy selfmade Fotos.

"Danke dir, Basti. Du bist voll toll. Guck mal, ist das Bild nicht schön?" Sie zeigte mir eins von den Bildern.

Ich nickte und lächelte erneut. Sie lächelte auch und sah dann zu Boden.

"Was hast du?" Bestimmt hatte ich was falsches gesagt, dabei hatte ich nix gesagt. Die Frauen - waren immer schon alle kompliziert.

"Ich bin voll hässlich." Sagte sie und drehte sich weg.

Moment? Wollte sie nur Komplimente haben ? Oder war das ihr ernst?

"Du bist doch nicht hässlich, ich finde du bist ein nettes gut aussehendes Mädchen, ehrlich." Ich wollte nett sein und sie zum Lächeln bringen.

"Dankeschön, Basti." Sie umarmte mich plötzlich und ich hatte das Gefühl ich würde ersticken.

"Okay......okay..okay. Gerne." Ich löste mich aus der Umarmung und klopfte ihr auf den Rücken.

Gerade als ich mich von ihr verabschieden wollte, kam Filipe mich besuchen.

"HALLO NACHBAR!" wie es aussah war er immernoch voll.

"Pscht, schrei nicht so rum. Außerdem sind wir keine Nachbarn, du Spinner ! " ich lachte und begrüßte ihn.

"Was geht heute? Gehen wir an die Bever? Bisschen schwimmen?"  Er war doch krank im Kopf.

"Filipe? Es ist kalt ! Du spinnst." Er kam echt auf Ideen.

"Man, ich gebe mir voll die Mühe mir was auszudenken. Naja, egal. Dann machen wir eben morgen was." Filipe war schon immer so dumm, das wunderte mich also nicht.

Ich verabschiedete mich also noch von beiden und marschierte ins Haus. Es war verdammt kalt draußen.

Zum Glück hatte ich die Kamin-App, es war zwar immer noch so kalt wie vorher, aber ich stellte mir vor wie es wäre einen Kamin zu haben.

Den halben Tag verbrachte ich damit nichts zu tun. Ich spielte nur Fifa, bis es mir dann langweilig wurde.

Abends hing ich noch kurz bei Facebook, wollte auch schon wieder raus, doch ich wurde von einer erhaltenen Nachricht daran gehindert.

Filipe: Hi Bruder :-)

Ich: Na, alles klar? ;)

Filipe: like meinen Status, bitte ^^

Ich: halt die Fresse :D likegeil?  Kein Bock.

Filipe: ich hab geschrieben morgen mcdonalds mit bruder und hab dich markiert.

Ich: danke, das ich es erst durch Facebook erfahre :D

Filipe: bruder? Mich hat eine geaddet, die kenn ich vom Sehen irgendwoher... die heißt Anja Gehtdichnixan, ne ganz coole. Die liket meine ganzen Fotos und meinen Status.

Ich: Hm, Anja? Kenn ich nicht.

Filipe: die hat mir geschrieben was wir morgen so machen. Ich hab die gefragt wer die ist. Die meinte die kennt mich vom sehen her.

Ich: lösch die, wenn du die nicht kennst.

Filipe: nö, ich will mehr Freunde :-D

Ich: tschö, bis morgen, likegeiler ;)

Filipe: morgen 15:30 Uhr, ciao bye

Richtig übermüdet und schlecht gelaunt ging ich ins Bett, ich liebte die Ferien. Vorallem das Ausschlafen.

Am nächsten "Morgen" schlief ich auch richtig aus, als ich auf die Uhr sah, fiel ich fast aus dem Bett, wir hatten 15:28 Uhr. Wie sollte ich es denn bitte schaffen in 2 Minuten bei McDonalds zu sein. Keine Chance.

Ich versuchte sofort Filipe zu erreichen und gerade da ging die Mailbox an.

"Fil, bitte meld dich bei mir, ich komme etwas später." Ich sprach ihm auf die Mailbox und rannte schnell ins Bad.

Nach dem Duschen rannte ich ins Zimmer, zog mich um, schnappte mir mein Handy, meine Autoschlüssel und raste raus.

16:05 Uhr. Verdammt. Ich war viel zu spät.

Jetzt sprang auch noch mein Auto nicht an. Das durfte alles nicht wahr sein.

Nach einer viertel Stunde hatte ich es dann doch noch geschafft und fuhr los. Und an jeder Ampel blieb ich stehen, an jeder Ampel war rot.

Ich war kurz vor'm Durchdrehen. Heute war nicht mein Tag. Ich ahnte es.

Mit einer fetten Verspätung, kam ich doch noch heil und schlecht drauf an.

Ich betrat das Fast Food Restaurant und sah mich nach meinem besten Freund um, wurde auch zum Glück fündig.

"Filipe!!!!" Ich setzte mich zu ihm an den Tisch und schnappte tief nach Luft.

"Hi." Sagte er kalt und drehte sich weg.

"Sorry, ich hab so viel Stress heute Morgen gehabt, glaub mir. Es tut mir leid." Entschuldigte ich mich bei ihm, es tat mir auch wirklich leid.

"Okay, schon gut." Er zuckte mit den Schultern und aß seine Pommes weiter.

"Bin gleich da, ich hol mir nur eine Cola." Nachdem ich mir eine Cola gekauft hatte, die mittlerweile unverschämte 1,19€ kostete, ging ich zurück an den Tisch und mir fiel fast der Becher aus der Hand, als ich sah wer noch an unserem Tisch saß.

"Hi, Basti." Das war das eine Mädchen von gestern, woher wusste die das ich hier war? Vielleicht nur ein Zufall, na die hatte Glück.

"Ich wusste das du hier bist." Sie kicherte wieder.

HALLO? Privatsphäre? Woher wusste die das denn?

"Filipe hat es doch gepostet." Sie grinste Filipe an und dieser verschluckte sich an seinem Essen.

"Du warst das?" Fragte er sie geschockt.

Sie nickte nur und sah mich wieder an. Okay, das war aber mal echt strange.

"Du siehst anders aus als auf deinen Bildern. Gut bearbeitet." Grinste er zurück, sie warf ihm den Todesblick zu, doch er ignorierte diesen gekonnt.

"Ehmmmm, ja. War schön dich wieder gesehen zu haben.... ehm...wir müssen dann weiter." Ich lächelte sie noch an, zog Filipe am Arm hoch und verließ mit ihm das Lokal.

"Spinnt die? Lösch die, sofort Filipe ! Die kann uns doch nicht überall hin folgen." Ich fand das alles langsam nervig. So etwas konnte sie nicht bringen.

"Ach, chill Bruder. Sie war bestimmt nur in der Nähe und hat es dann gelesen, dachte sich bestimmt sie kann auch mal vorbeischauen." Versuchte Filipe mich von seiner Meinung zu überzeugen.

Doch ich war fest davon überzeugt, dass sie mit Absicht da war.

Naja, immerhin war ich jetzt mit Filipe unterwegs, wir waren noch was trinken gegangen und dann fuhren wir noch mit meinem Auto rum.

War ein sehr angenehmer Abend. Filipe hatte mich auf andere Gedanken gebracht.

Spät am Abend kam ich zuhause an, brachte die Post mit rein, zog mir im Flur die Schuhe und die Jacke aus, wollte von da aus auch direkt in mein Zimmer.

"Basti, kommst du mal bitte?" Rief mich meine Mutter.

Seufzend ging ich ins Wohnzimmer. Warum mussten wir Abends immer irgendwelche Gespräche führen?

Da war ich nun, im Wohnzimmer und ich traute meinen Augen nicht... auf dem Sofa saß diese Anja.

"Was machst du denn wieder hier?" Fragte ich sie fassungslos.

"Sie hat sich verirrt, sie wusste nicht mehr wohin, wir haben die kurz mit reingenommen. Dein Vater fährt sie gleich nach Hause." Erklärte meine Mama.

"Drüben ist eine Bushaltestelle. Der Bus kommt in 20 Minuten, das schaffst du locker." Und plötzlich wieder dieses heftige Ziehen, am Arm.

"Ahhh, man!" Ich sah mir dieses Ding wieder an, ich konnte nicht verstehen was es wollte.

"Was ist los?" Fragte meine Mutter besorgt.

"Keine Ahnung , dieses hässliche Armband geht nicht ab und immer wenn ich mich aufrege, zieht es so und tut weh." Berichtete ich ihr.

"Hm, geh damit morgen  besten zum Verkäufer, er muss es doch besser wissen." Sie hatte immer so schlaue Ideen. Mami eben.

Anja saß da und grinste die ganze Zeit, die war so dreist. Die wusste ganz genau wohin, denn sie war nicht das erste mal hier. 

20. Silvesterparty !!!

JUHU HEUTE WAR SILVESTER ! Schnell schnappte ich mir mein Handy, startete meine Facebook App und hang nun hier fest...
'Was machst du grade?' Die tägliche Frage, die mir Facebook immer stellte. Jetzt schnell was einfallen lassen.

'Guten Rutsch, ihr dummen Kinder.' Nein, so hart war ich wohl doch nicht.

Hmmm,  'Guten Rutsch, aber rutscht nicht zu tief.' Nee, der war auch nicht.

'Guten Rutsch ins Jahr 2013♥' okaaaay, unmännlich.

'Jo, Silvester, tschö.'  Passte. Okay, das war genau mein Ding, also postete ich es so.

Da ich nach ein paar Minuten eh 40 Likes bekommen würde, loggte ich mich aus und lag faul auf meinem Bett rum.

An Silvester stellte ich mir immer wieder dieselbe Frage: Mit wem feiern?

Mit meinen Eltern? Oder mit meinen Freunden?

Klar, mit meinen Eltern hatte ich schon 17 Jahre lang gefeiert. Ich wollte auch mal auf eine Hausparty an Silvester.
Vielleicht würde ich dadurch noch cooler werden.

Meine Mama machte sich immer Sorgen, ich war zwar schon 18, aber für sie war es so, als sei ich acht Jahre alt.

Irgendwie rief mich heute keiner an, also lief wohl nichts hier im Dorf.

"Schatz, feierst du nun mit uns oder mit deinen Freunden?" meine Mutter kam ins Zimmer uns stellte mir die schwierigste Frage der Welt.

Okay, schwer war sie doch nicht, ich wollte zu meinen Freunden, aber ich wollte auch nicht, dass sie sauer ist.

Es wäre machbar, ich müsste es ihr nur ganz schonend beibringen.

"Mama, ich feier mit Freunden." Idiot, Idiot, Idiot.

"Hm, ist okay." War wohl doch nicht schlecht, sie hatte es mir erlaubt !

Moment ! Wohin eigentlich?

Ich schrieb Filipe an, in der Hoffnung er würde mit irgendwo feiern.

Wie immer musste ich 30 endlose Jahre auf eine kurze Nachricht von ihm warten.

"Bevor du dann wegfährst, kommst du noch schnell mit? Ich wollte ins Möbelhaus. Die haben noch alle bis 13 Uhr geöffnet." Anstatt zuhause zu bleiben und ihren freien Tag zu genießen, musste meine Mama natürlich den ganzen Tag was unternehmen.

Okay, da sagte ich nicht nein. Da ich ihr schon für die Feier abgesagt hatte, musste ich es damit wieder gutmachen.

Diesmal fuhr sie. Besser so für mich, musste mir nicht ständig so einen Quatsch anhören wie "Du fährst zu schnell, zu langsam, zu weit links, zu weit rechts, zu nah an den Autos, zu weit weg von den Autos". Autofahrt war noch nie so schlimm gewesen.

Als wir nach 35 Minuten das erstbeste Möbelhaus erreicht hatten, stieg ich aus und steuerte auf das Gebäude zu.

In dem Geschäft liefen lauter kleiner Verkäufer rum, die mit einem, zu 100 Prozent, gefälschtem Lächeln, den Leuten einen guten Rutsch wünschten.

"Basti, kommst du?" Erst nachdem meine Mama mich gerufen hatte, merkte ich, dass ich dumm in der Gegend stand und mir die Verkäfer ansah.

Müde und hungrig dackelte ich hinter meiner Mama her.

Als sie an der Abteilung mit Küchengeräten stehen blieb, war mir klar, dass es sich um Stunden handeln könnte. Sie liebte Küchengeräte, die schaut sich solche Sachen gerne im Teleshopping an.

"Mama, ich geh mir solange mal die Drehstühle ansehen." Ich liebte diese Drehstühle.

Verzweifelt suchte ich nach der Abteilung. Nachdem ich lange genug gesucht und kein Mitarbeiter mir geholfen hatte, hatte ich keine Lust mehr. Da kam mir die Bettecke gelegen.

Ich suchte mir das schönste Bett aus und legte mich kurz hin, ich wollte es nur testen - falls mich einer fragen sollte.



Hier lag ich also, faul, hungrig und müde. Da kam schon ein Mitarbeiter auf mich zu - toll. Gleich würde er mich zwingen aufzustehen.

"Möchten sie etwas Essen?" Fragte er mich.

Sein ernst? Klar wollte ich essen !!! Woher wusste er das?!

"Suchen sie sich was aus."

"Pizza will ich !" Sagte ich ohne zu überlegen.

"Okay, bringe ich Ihnen sofort." Er lächelte mich und war schon weg.

Seit wann gab es hier so einen Service? Ich war überrascht.

Andere Mitarbeiter kamen auch zu mir und brachten mir was zu trinken und einen Fernseher.

"Bittesehr. Herr, Wurth, Sie sind der beste Sänger." Sie hatten sowas von Recht.

"Hier, ist deine Pizza." Der Typ gab mir die Pizza und ich wollte sofort reinhauen....

"Junge?" Ich ignorierte den Mitarbeiter...... auch nachdem er mich das zehnte Mal gerufen hatte.



"JUNGE!" erschrocken öffnete ich meine Augen und sah einen unfreundlichen Mitarbeiter vor mir stehen.

"Wären sie bitte so nett und würden aufstehen?"

Das alles war nur ein Traum, ich war eingeschlafen. Oh, ich wollte eine Pizza.

"Sebastian, komm jetzt endlich mit." Meine Mama hatte doch nichts gefunden und wir verließen das Möbelhaus.

Da bekam ich auch endlich die Nachricht von Filipe.

'Ja, Bruder ich mache heute eine Hausparty. Also komm hierhin. So gegen 19 Uhr, wenn es klar geht? Tschö, bis später !'

Alles klar, 19 Uhr bei Filipe. Das merkte ich mir sofort.

Zuhause machte ich mich direkt fertig für die Party. Ich musste mal wieder am besten aussehen. Sonst wär's doch langweilig.

Ready to go. Das war der Spruch des Abends. Nachdem ich mich von meinen Eltern verabschiedet hatte, wanderte ich zu Filipe.

Bei ihm war schon die Party am laufen. Alle waren gut drauf und ich hatte Hunger.

"Bruder, da bist du endlich. Willst du ein Bier?" Filipe umarmte mich und drehte mir sofort was zu trinken an.

"Nee, danke. Will nur essen." Erklärte ich ihm und setzte mich an den Tisch neben Joe und Fabian, die ich flüchtig begrüßte.

Endlich, Essen !!!!

Beim Essen konnte ich mich gar nicht konzentrieren, da irgendwelche besoffenen Freunde von Filipe, so taten als seien sie Tim Bendzko und würden gleich die Welt retten vor dem ganzen Feuerwerk.

Kurz vor'm neuen Jahr, gingen wir alle raus und die Coolsten überhaupt, fingen jetzt schon an zu knallen - jep, die waren zu cool für's Jahr 2012.

Um Punkt 00:00 Uhr, rief ich erstmal meine Eltern an und wünschte ihnen ein Frohes Neues, sie mir auch.

Dann ging es auch los ! Der ganze Himmel war am leuchten, es war einfach nur wunderschön.

"Los, wir retten die Erde." Sagte der eine Freak.

"So wie du aussiehst, kannst du keine Welt retten." War ein harmloser Scherz von mir, doch er sah es nicht so und war direkt beleidigt.

Und da war wieder das lästige Armband, das mir wieder den Arm zerquetschte.

Ich verstand es einfach nicht, warum tat es denn ab und zu weh und manchmal dann gar nicht?

Es war mir bis jetzt immer noch ein Rätsel.

Als der ganze Spaß vorbei war, gingen alle wieder rein. So war es also, wir warteten ein Jahr lang auf diese 15 Minuten und schon war der geilste Teil vorbei.

Ich konnte es immer noch nicht begreifen.

2013 - ein weiteres Jahr verging. Dieses Jahr wird auf jeden Fall wieder gut werden, die Schule wird besser, ich werde viele weitere Konzerte haben, meine Fans wieder sehen. Vielleicht werden es auch mehr, vielleicht auch nicht.

Es war einfach eine geile Zeit die ich mit ihnen und meinen Freunden erlebt hatte.

Wenn meine Fans mich jetzt hören könnten, dann : Danke für alles ! Ich freu mich auf 2013 & ich liebe euch ♥