Dienstag, 1. Januar 2013

20. Silvesterparty !!!

JUHU HEUTE WAR SILVESTER ! Schnell schnappte ich mir mein Handy, startete meine Facebook App und hang nun hier fest...
'Was machst du grade?' Die tägliche Frage, die mir Facebook immer stellte. Jetzt schnell was einfallen lassen.

'Guten Rutsch, ihr dummen Kinder.' Nein, so hart war ich wohl doch nicht.

Hmmm,  'Guten Rutsch, aber rutscht nicht zu tief.' Nee, der war auch nicht.

'Guten Rutsch ins Jahr 2013♥' okaaaay, unmännlich.

'Jo, Silvester, tschö.'  Passte. Okay, das war genau mein Ding, also postete ich es so.

Da ich nach ein paar Minuten eh 40 Likes bekommen würde, loggte ich mich aus und lag faul auf meinem Bett rum.

An Silvester stellte ich mir immer wieder dieselbe Frage: Mit wem feiern?

Mit meinen Eltern? Oder mit meinen Freunden?

Klar, mit meinen Eltern hatte ich schon 17 Jahre lang gefeiert. Ich wollte auch mal auf eine Hausparty an Silvester.
Vielleicht würde ich dadurch noch cooler werden.

Meine Mama machte sich immer Sorgen, ich war zwar schon 18, aber für sie war es so, als sei ich acht Jahre alt.

Irgendwie rief mich heute keiner an, also lief wohl nichts hier im Dorf.

"Schatz, feierst du nun mit uns oder mit deinen Freunden?" meine Mutter kam ins Zimmer uns stellte mir die schwierigste Frage der Welt.

Okay, schwer war sie doch nicht, ich wollte zu meinen Freunden, aber ich wollte auch nicht, dass sie sauer ist.

Es wäre machbar, ich müsste es ihr nur ganz schonend beibringen.

"Mama, ich feier mit Freunden." Idiot, Idiot, Idiot.

"Hm, ist okay." War wohl doch nicht schlecht, sie hatte es mir erlaubt !

Moment ! Wohin eigentlich?

Ich schrieb Filipe an, in der Hoffnung er würde mit irgendwo feiern.

Wie immer musste ich 30 endlose Jahre auf eine kurze Nachricht von ihm warten.

"Bevor du dann wegfährst, kommst du noch schnell mit? Ich wollte ins Möbelhaus. Die haben noch alle bis 13 Uhr geöffnet." Anstatt zuhause zu bleiben und ihren freien Tag zu genießen, musste meine Mama natürlich den ganzen Tag was unternehmen.

Okay, da sagte ich nicht nein. Da ich ihr schon für die Feier abgesagt hatte, musste ich es damit wieder gutmachen.

Diesmal fuhr sie. Besser so für mich, musste mir nicht ständig so einen Quatsch anhören wie "Du fährst zu schnell, zu langsam, zu weit links, zu weit rechts, zu nah an den Autos, zu weit weg von den Autos". Autofahrt war noch nie so schlimm gewesen.

Als wir nach 35 Minuten das erstbeste Möbelhaus erreicht hatten, stieg ich aus und steuerte auf das Gebäude zu.

In dem Geschäft liefen lauter kleiner Verkäufer rum, die mit einem, zu 100 Prozent, gefälschtem Lächeln, den Leuten einen guten Rutsch wünschten.

"Basti, kommst du?" Erst nachdem meine Mama mich gerufen hatte, merkte ich, dass ich dumm in der Gegend stand und mir die Verkäfer ansah.

Müde und hungrig dackelte ich hinter meiner Mama her.

Als sie an der Abteilung mit Küchengeräten stehen blieb, war mir klar, dass es sich um Stunden handeln könnte. Sie liebte Küchengeräte, die schaut sich solche Sachen gerne im Teleshopping an.

"Mama, ich geh mir solange mal die Drehstühle ansehen." Ich liebte diese Drehstühle.

Verzweifelt suchte ich nach der Abteilung. Nachdem ich lange genug gesucht und kein Mitarbeiter mir geholfen hatte, hatte ich keine Lust mehr. Da kam mir die Bettecke gelegen.

Ich suchte mir das schönste Bett aus und legte mich kurz hin, ich wollte es nur testen - falls mich einer fragen sollte.



Hier lag ich also, faul, hungrig und müde. Da kam schon ein Mitarbeiter auf mich zu - toll. Gleich würde er mich zwingen aufzustehen.

"Möchten sie etwas Essen?" Fragte er mich.

Sein ernst? Klar wollte ich essen !!! Woher wusste er das?!

"Suchen sie sich was aus."

"Pizza will ich !" Sagte ich ohne zu überlegen.

"Okay, bringe ich Ihnen sofort." Er lächelte mich und war schon weg.

Seit wann gab es hier so einen Service? Ich war überrascht.

Andere Mitarbeiter kamen auch zu mir und brachten mir was zu trinken und einen Fernseher.

"Bittesehr. Herr, Wurth, Sie sind der beste Sänger." Sie hatten sowas von Recht.

"Hier, ist deine Pizza." Der Typ gab mir die Pizza und ich wollte sofort reinhauen....

"Junge?" Ich ignorierte den Mitarbeiter...... auch nachdem er mich das zehnte Mal gerufen hatte.



"JUNGE!" erschrocken öffnete ich meine Augen und sah einen unfreundlichen Mitarbeiter vor mir stehen.

"Wären sie bitte so nett und würden aufstehen?"

Das alles war nur ein Traum, ich war eingeschlafen. Oh, ich wollte eine Pizza.

"Sebastian, komm jetzt endlich mit." Meine Mama hatte doch nichts gefunden und wir verließen das Möbelhaus.

Da bekam ich auch endlich die Nachricht von Filipe.

'Ja, Bruder ich mache heute eine Hausparty. Also komm hierhin. So gegen 19 Uhr, wenn es klar geht? Tschö, bis später !'

Alles klar, 19 Uhr bei Filipe. Das merkte ich mir sofort.

Zuhause machte ich mich direkt fertig für die Party. Ich musste mal wieder am besten aussehen. Sonst wär's doch langweilig.

Ready to go. Das war der Spruch des Abends. Nachdem ich mich von meinen Eltern verabschiedet hatte, wanderte ich zu Filipe.

Bei ihm war schon die Party am laufen. Alle waren gut drauf und ich hatte Hunger.

"Bruder, da bist du endlich. Willst du ein Bier?" Filipe umarmte mich und drehte mir sofort was zu trinken an.

"Nee, danke. Will nur essen." Erklärte ich ihm und setzte mich an den Tisch neben Joe und Fabian, die ich flüchtig begrüßte.

Endlich, Essen !!!!

Beim Essen konnte ich mich gar nicht konzentrieren, da irgendwelche besoffenen Freunde von Filipe, so taten als seien sie Tim Bendzko und würden gleich die Welt retten vor dem ganzen Feuerwerk.

Kurz vor'm neuen Jahr, gingen wir alle raus und die Coolsten überhaupt, fingen jetzt schon an zu knallen - jep, die waren zu cool für's Jahr 2012.

Um Punkt 00:00 Uhr, rief ich erstmal meine Eltern an und wünschte ihnen ein Frohes Neues, sie mir auch.

Dann ging es auch los ! Der ganze Himmel war am leuchten, es war einfach nur wunderschön.

"Los, wir retten die Erde." Sagte der eine Freak.

"So wie du aussiehst, kannst du keine Welt retten." War ein harmloser Scherz von mir, doch er sah es nicht so und war direkt beleidigt.

Und da war wieder das lästige Armband, das mir wieder den Arm zerquetschte.

Ich verstand es einfach nicht, warum tat es denn ab und zu weh und manchmal dann gar nicht?

Es war mir bis jetzt immer noch ein Rätsel.

Als der ganze Spaß vorbei war, gingen alle wieder rein. So war es also, wir warteten ein Jahr lang auf diese 15 Minuten und schon war der geilste Teil vorbei.

Ich konnte es immer noch nicht begreifen.

2013 - ein weiteres Jahr verging. Dieses Jahr wird auf jeden Fall wieder gut werden, die Schule wird besser, ich werde viele weitere Konzerte haben, meine Fans wieder sehen. Vielleicht werden es auch mehr, vielleicht auch nicht.

Es war einfach eine geile Zeit die ich mit ihnen und meinen Freunden erlebt hatte.

Wenn meine Fans mich jetzt hören könnten, dann : Danke für alles ! Ich freu mich auf 2013 & ich liebe euch ♥

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen