Sonntag, 2. Dezember 2012

5. Kapitel (Stasia's Sicht)

"Ich melde mich bei dir, wenn ich zuhause bin. Versprochen. Bleib aber auch bitte wach, vielleicht ruf ich dich nachher auch an." 

Das waren alles leere Versprechungen. Ich war so enttäuscht von ihm. Hmm, vielleicht musste er aber auch noch was erledigen? Naja, um diese Uhrzeit wohl kaum.

Ich sendete ihm einfach eine SMS, vielleicht hatte er mich bereits schon vergessen. Warum hatte ich mir denn auch Hoffnungen gemacht ?

Den restlichen Sonntag verbrachte ich im Bett, meine Laune war unerträglich, ich wollte einfach nur schlafen und keinem mehr begegnen.

"Stasia? Besuch für dich." Meine Mama störte mich immer in den unpassendsten Momenten.

"Moah, okai. Ich bin gleich da." Quälend langsam stand ich auf und machte mich auf den Weg in den Flur um meinen Besuch zu empfangen.

"Hey." Basti stand da und lächelte mich an. Ich war froh ihn zu sehen. Auch wenn ich es nicht zugeben wollte.

"Was machst du hier?" Fragte ich ihn und verschränkte meine Arme.

"Es tut mir leid, ich wollte mich gestern bei dir melden, aber es kam so viel dazwischen und ich habe es völlig vergessen. Ehrlich." Entschuldigte er sich.

Okai, okai. Ich nahm seine Entschuldigung gerne an. Er schlug auch sofort vor was essen zu gehen. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen.

Wir verbrachten einen schönen Abend zusammen im Restaurant und anschließend brachte er mich nach Hause, er begleitete mich sogar bis zu meiner Haustür.

"Danke für den Abend, Basti." sagte ich und lächelte ihn kurz an, wand mich daraufhin von ihm ab um nach meinen Schlüssel zu suchen.

"Gerne, ich hoffe es hat dir gefallen." Er sah mich zögernd an und platzierte mir einen Kuss auf die Wange.

Kurz darauf waren meine Wangen so rot wie die Nase vom Rudolph dem Rentier. Ob es mir nun peinlich war oder ich es einfach nur schön fand - das wusste ich nicht. Ich mochte ihn wirklich sehr. Auch wenn ich ihn kaum kenne. Geht wohl doch schneller als gedacht.

"Nun, meine Nummer hast du noch?" Hackte er grinsend nach. Natürlich hatte ich sie. Die Frage beantwortete ich mit einem leichten Nicken.

"Gut. Behalt die auch bitte für dich, ja?" Was dachte er denn von mir ? Als ob ich die Nummer mal einfach so weitergeben würde.

Wir verabschiedeten uns endlich und ich ging rein. Der Abend war der schönste Abend den ich bis jetzt hatte.

Die Woche verging wie im Flug, Basti habe ich am Freitag nochmal gesehen, er ist mal wieder extra wegen mir gekommen, wir haben uns unterhalten und es kam an dem Abend auch zu einem Kuss den ich so wunderschön fand. Besser hätte er einfach nicht sein können. So wie ich es jetzt aufgenommen habe, waren wir jetzt zusammen. Nur leider konnten wir uns nur am Wochenende sehen, da ich nicht viel Zeit hatte hatte. Er ebenso.

Seit Tagen rannte ich schon mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen. Meiner 15-jährigen Schwester passte es mal wieder nicht, da sie oft neidisch auf mich war.

"Meine Freundinnen kommen gleich, kannst du mir den Gefallen tun und nicht nerven?" Zickte sie rum. Die hielt sich auch oft für was besseres.

Da ich es nicht für nötig hielt mir ihr Gerede anzuhören, traf ich mich mit Vanessa um ihr alles zu berichten.

Sie hatte aber eigene Probleme somit ließ ich es sein und beschloss ihr von Basti und mir erst selbst zu erzählen.

Da ich für sie da sein und sie aufheitern wollte, fuhr ich mit zu ihr. Wollte auch noch vorher meine Schwester Lena anrufen um ihr die Lage zu schildern.

Super, ich hatte mein Handy leider nicht dabei. Ich musste es auf dem Bett liegen gelassen haben.

Egal, was soll schon großartig passieren, gibt ja nix zu verheimlichen...

(Lena's Sicht):

Ohja, endlich wieder was mit meinen Ladys unternehmen. Nur leider war meine Schwester noch da. Die musste ich unbedingt loswerden. Seitdem die mit Sebastian Wurst zusammen ist, ist die komplett abgehoben.

Nachdem sie endlich das Haus verlassen hatte, konnte die Party nun kommen.

So gegen 20 Uhr kamen auch alle zu mir und wir hatten es uns in meinem Zimmer bequem gemacht.

Laura, die Schwester meiner besten Freundin war auch so ein riesen Fan von diesem DSDS- Kind ... wieso eigentlich nur ? Was war so besonders an ihm?

"Ach hört auf mit dem. Ich kann den Namen nicht mehr hören. Meine Schwester heult mir genugdie Ohren voll, dass er sich nie bei ihr meldet."
Erzählte ich von meinen Erfahrungen.

"Nicht dein Ernst? Die hat Kontakt zu ihm? Die hat seine Nummer?" Fragte Laura mich und sah mich an wie ein Auto.

Kommentarlos stand ich auf und marschierte in das Zimmer von Stasia, nahm ihr Handy und suchte Bastis Nummer raus, die war auch nicht schwer zu finden und unter Basti gespeichert.

"Hier bitte, das ist sie!" Sagte ich, als ich mein Zimmer betrat, hielt das Handy dabei an Lauras Gesicht und zeigte ihr die Nummer.

Die und der Rest von meinen Freundinnen notierten sich aufmerksam die Nummer und grinsten breit.

"Jetzt machen wir Party mit Basti" lachte Laura und wählte seine Nummer.

Oh man, das wird ein Spaß - nicht! 

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